Es ist so weit: Ouvertura startet in die zweite GeLa-Saison 2018!
Wir vergeben heuer 80 Kistl mit saisonalen Köstlichkeiten aus eigener Erzeugung, die an vielen Standorten in Wien, Mödling, Moosbrunn und Gänserndorf abgeholt werden können.

Wir laden alle Neugierigen, Ausprobierer*innen und Schleckermäuler ein, gemeinsam mit uns die Vielfalt regionaler Lebensmittel (wieder-) zu entdecken!

Hier geht’s zur Ernteanteilsvereinbarung 2018

Was ein Ernteanteil bedeutet: Ernteteiler*in zu sein heißt, nicht nur ein Stück der Ernte zu bekommen, sondern Anteil am gesamten bäuerlichen Betrieb zu haben. Die Gemeinschaft der Ernteteiler*innen trägt zusammen mit den angestellten landwirtschaftlichen Mitarbeiter*innen die Sorge für das Funktionieren und stabile Fortbestehen des Betriebes –  durch ihre finanziellen Beiträge, ihre Mitarbeit und ihre aktive Mitsprache.

Was wir in’s Kistl packen: Eingemachtes wie Marmeladen, Kompotte, Saucen usw., Shiitake-Pilze, Obst, Nüsse, Polenta, Popcornmais und verschiedenste Hülsenfrüchte stehen auf dem Speiseplan von Ouvertura. Im Frühling 2018 beginnen wir auch die Hühnerhaltung, sodass es ab Sommer Eier im Ouvertura-Kistl gibt. Unsere Erzeugnisse ergänzen bewusst das wundervolle Gemüse von gela Ochsenherz (mehr Infos auf www.ochsenherz.at).

Wann wir ernten: Ein Ouvertura-Jahr geht immer von 1.Februar bis 31.Jänner. Ende Februar beginnen wir die Verteilung der Kistln, die dann bis zum Ende der Saison alle zwei Wochen zu den Ernteteiler*innen gelangen.

Wie die Ernte verteilt wird: Die Ernteanteile können wir als ganze, halbe oder doppelte Erntekisteln packen. Diese können bei unterschiedlichen Verteilstandorten in Moosbrunn, Wien, Mödling und Gänserndorf abgeholt werden. Wer auch bei gela Ochsenherz Miglied ist, kann sich dort auch die Gemüse-Ernteanteile abholen. (Einzige Ausnahme hierbei bildet die Foodcoop FoodX in Wien Favoriten. Hier liefern wir nur Ouvertura Anteile. Das solidarische Gemüse kömmt dort schon vom Biohof Mogg – www.biohof-mogg.at).

Wie eine solidarische Finanzierung zustande kommt: Alle Erteteiler*innen leisten einen finanziellen Beitrag, damit die Kosten der Produktion (Saatgut, Futter, Rohstoffe für die Pilzzucht, Gläser fürs Eingemachte etc.) und die Arbeitszeit der Mitarbeiter*innen bezahlt werden können.
Die Beitragshöhe ist aber nicht für alle Ernteteiler*innen gleich, sondern gestaltet sich gemäß der eigenen individuellen Möglichkeiten. Dabei ist verantwortungsvolle Selbsteinschätzung gefragt. Wer gut gefüllte Taschen hat, gibt einen größeren Beitrag, wer wenig Geld zur Verfügung hat, zahlt einen geringeren Beitrag. Wichtig ist, dass letztlich das benötigte Budget für das Wirtschaftsjahr zusammen kommt. Zur Orientierung wird vor Saisonbeginn ein Durchschnittswert veröffentlicht (benötigtes Gesamtbudget dividiert durch Anzahl der Ernteteiler*innen). Dann entscheidet jede*r Ernteteiler*in für sich, wie er*sie nach solidarischer Selbsteinschätzung von diesem Durchschnittswert nach oben oder nach unten abweicht und trägt den gewählten Beitrag im Mitgliedsformular ein. Einen Ernteanteil für 2018 haben wir mit durchschnittlich 90€ im Monat bzw. 1080 € im Jahr berechnet.

Mitarbeit in der Landwirtschaft: Alle Ernteteiler*innen sind dazu aufgefordert, ihre Hände in die Erde oder auch in den Hendlfuttersack zu stecken und so richtig mit dabei zu sein, wenn ihre Lebensmittel entstehen. Aktive Mitarbeit am Feld ist ebenso wichtig für den bäuerlichen Betrieb wir die finanziellen Mittel. Mitarbeit ist jedoch – insbesondere wenn es den eigenen körperlichen Möglichkeiten nicht entspricht – keine Voraussetzung für einen Ernteanteil.

Gemeinsame Güter: Investitionen (also Traktor, Brunnenbau, Hühnerstall usw.) sind in den Beiträgen für die Ernteanteile nicht enthalten. Sie werden teilweise aus Rücklagen bezahlt und sollen in Zukunft Eigentum der Community werden. Dafür arbeiten wir an einem Einlagensystem und einer Crowdfunding-Kampagne, die wir zu gegebener Zeit präsentieren werden.

Informieren und Anmelden könnt ihr euch:

Wir freuen uns auf ein weiteres Stück „Gemeinsam Landwirtschaften“, auf mehr Lebensmittel aus ökologischer, lokaler, nachhaltiger und solidarischer Produktion.