Aktuelle Aktionstage & Workshops:

 

GeLa steht für „gemeinsam Landwirtschaften“. In diesem Sinne möchten wir dich herzlich einladen, zusammen mit uns anzupacken und Neues zu lernen. Die Möglichkeit dazu hast du bei Aktionstagen (wie dem Pflanztag unserer Obstbäume) und verschiedenen Workshops (z. B. zum Thema „Pilzzucht auf Baumstämmen“). Wir freuen uns über dein Kommen!

 

Wie erfährst du über Aktionstage und Workshops?

Wir werden sie hier und in unserem Newsletter ankündigen. Falls du in Zukunft unseren Newsletter erhalten möchtest, dann schreib uns an office@ouvertura.at

 

Wer spontan am Feld vorbeischauen oder mithelfen möchte, erreicht uns unter 0677 / 62 37 11 97.

 

WURZELGEMÜSE ERNTEAKTION IN WIEN

Wir ernten Wurzelgemüse am Kirchenacker in Wien und brachen dafür 5-8 motivierte Helfer*innen.
Sonntag, 27.10.2019 ab 10 Uhr
Treffpunkt: Station U1 Oberlaa beim Busbahnhof (Laaerbergstraße)
von dort fahren wir gemeinsam zum Acker.

Der Kirchenacker ist ein Gemüse-Selbsternte-Feld in Wien Oberlaa. Dort endet nun die Saison und das Feld wird demnächst umgeackert. Doch es ist noch sehr viel gutes Wurzelgemüse im Boden verblieben. Wir von Ouvertura dürfen das nun zum Einkochen und für die Vitaminversorgung unserer Luxus-Hühner nachernten.

Wenn ihr ein Ouvertura-Kistl habt, kennt ihr aus der Lektüre unseres „Kistlzettels“ vielleicht schon die Familie Taschner-Kolmar vom Kirchenacker. Auf ihren Feldern wächst z.B. der Buchweizen, der ins Kistl kommt. Auch die Linsen, die bald im Kistl sein werden, kommen von dort. Wenn ihr Lust zum Kennenlernen und Mit-Anpacken habt, freuen wir uns über eure Hilfe am Sonntag!

Bitte meldet euch kurz bei office@ouvertura.at, dass ihr kommt, und schickt eine Telefonnummer mit, damit wir gut planen können. Danke!

Gutes Schuhwerk, Wasser und eine Jause nicht vergessen 🙂

„Überm Gartenzaun“ – Massaker an 17 Millionen Nerztieren

„Überm Gartenzaun“ – Massaker an 17 Millionen Nerztieren

8.11.20 Lo.sen.Gl.

In Dänemark ist in der „Massentierhaltung“ von Nerzen ein mutiertes Covid-19 Virus aufgetreten, das auf den Menschen überspringt und auch die Wirkung der in Entwicklung stehenden Impfstoffe in Frage stellt.

Die Reaktion darauf ist das Todesurteil für bis zu 17 Millionen Nerztieren, die in diesem Land unter entsetzlichen Bedingungen gehalten werden. Auch an vielen Millionen Schweinen, Hühnern, Gänsen, Enten, die unter ähnlichen Bedingungen „leben“ mussten, wurde und wird diese „Maßnahme“ weltweit gegen Vogelgrippe und Schweinepest ergriffen.

Die Lebens- und Wirtschaftsweise des Säugetiers Mensch in einer Profit- und Marktwirtschaft produziert zunehmend Zerstörung in unserer Lebenswelt. Dazu zählen zunehmend auch Seuchen wie Covid-19. Diese ist als Zoonose (von Tieren auf Menschen übertragene Krankheit) aus der Einengung des Lebensraums der Wildtiere durch agrarindustrielle Rodung und Monokulturen entsprungen – ab jetzt auch aus der Massentierhaltung. Dann braucht es für das Weiterbestehen unserer „Lebensordnung“ auch das Massaker an unseren tierischen Verwandten.

Wir brauchen keinen „grünen Kapitalismus“, sondern eine solidarische Lebensweise, die nicht auf Wirtschaftswachstum und Geldvermehrung basiert, sondern auf dem Bemühen um ein „gutes Leben für alle“. Solidarische Landwirtschaft ist ein Teil davon.

9.11.20 taz.de Mutationen breiten sich aus